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INTERSCHUTZ in Hannover: Weltleitmesse überschattet von Todesfall bei Feuerwehrsport-Wettkampf INTERSCHUTZ in Hannover: Weltleitmesse überschattet von Todesfall bei Feuerwehrsport-Wettkampf
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Hannover (Niedersachsen). Die INTERSCHUTZ 2026 hat vom 1. bis 6. Juni in Hannover erneut die internationale Fachwelt aus Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz zusammengeführt. Auf rund 118.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten etwa 1.750 Aussteller aus 55 Ländern neue Technologien, Fahrzeuge und Ausrüstung für Einsatzkräfte und Behörden. Die Messe gilt als Weltleitmesse der Branche.
Im Mittelpunkt standen unter anderem moderne Feuerwehrfahrzeuge, Schutzkleidung, Löschtechnik, Rettungsgeräte, Drohnen, Robotik, Leitstellentechnik sowie Lösungen für Katastrophen- und Zivilschutz. Die INTERSCHUTZ, die ursprünglich als Feuerwehrmesse unter dem Namen „Der Rote Hahn“ begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einer internationalen Plattform für Sicherheit, Gefahrenabwehr und Krisenmanagement entwickelt.
Neben der Fachausstellung gehörten auch Wettbewerbe und Vorführungen zum Rahmenprogramm. Dazu zählte die FireFit European Championship, ein körperlich anspruchsvoller Feuerwehrsport-Wettkampf auf dem Messegelände. Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner absolvierten dabei einzeln, im Tandem oder als Staffel einen Parcours mit typischen Stationen wie dem Tragen von Schlauchpaketen, dem Hochziehen von Gewichten, einer Schlaghammer-Übung sowie dem Ziehen einer schweren Übungspuppe.
Überschattet wurde die Messe von einem tödlichen Zwischenfall am Donnerstag, 4. Juni. Nach Angaben der Messe kollabierte ein Berufsfeuerwehrmann während der FireFit European Championships. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, starb dort jedoch später. Weitere Angaben zu den Umständen wurden aus Rücksicht auf die Angehörigen zunächst nicht gemacht.
Der Wettbewerb wurde nach dem Vorfall zunächst ausgesetzt, nach übereinstimmenden Berichten jedoch am Freitag und Samstag fortgesetzt. Die Veranstalter sprachen den Angehörigen, Freunden sowie Kameradinnen und Kameraden des Verstorbenen ihr Mitgefühl aus.
Trotz des tragischen Ereignisses zeigte die INTERSCHUTZ 2026 die wachsende Bedeutung moderner Einsatztechnik und internationaler Zusammenarbeit im Brand-, Rettungs- und Katastrophenschutz. Angesichts zunehmender Krisenlagen, Extremwetterereignisse und komplexer Einsatzszenarien rückten insbesondere vernetzte Systeme, Robotik, Künstliche Intelligenz und robuste Strukturen für den Bevölkerungsschutz in den Fokus.